Muso-Ryu Jiu-Jitsu
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Muso-Ryu Jiu-Jitsu

 

Ich sehe Muso-Ryu Ju-Jitsu als ein wichtiger Teil des BUDO.

Ju-Jitsu ist eine Kampfkunst, folge dessen eine Kunst zu Kämpfen. Wobei ich hier mich nicht auf die körperliche Auseinandersetzung
beschränke, sonder auch den Kampf mit sich selbst. „Muso“ steht seit Jahrhunderten für den optimalen Zustand
eines Kriegers im Kampf.
Um dieses zu erreichen ist nicht nur technisches Geschick und das Verständnis der Techniken gemeint, sondern auch die
Geklärtheit mit sich selbst.
Dieses sollte das Ziel sein was man vor Augen hat, im Geist frei zu sein und nicht mehr an festgesetzten Formen denken,
einfach eine entstandene Situation wahrnehmen kontrollieren und verarbeiten.
Man unterrichtet Formen, Bewegungsabläufe (Katas) und Verhaltensweisen, diese sind aber ja nur zur körperlichen und geistigen Schulung gedacht.
Es ist sozusagen Werkzeug, oder besser es sind Bausteine die aber jeder für sich selbst zusammensetzen muss.
Jeder Mensch ist ein eigenständiges Individuum und nicht der Mensch soll sich an die Form anpassen,
sondern die Form an den Menschen, bis das man letztendlich formlos ist.
Bemerke den feinen Unterschied zwischen „keine Form haben“ und „formlos“.
Das erste ist „Ignoranz“ das zweite „Überlegenheit“.
Ein instinktives Körpergefühl, welches man durch ein kontinuierliches Training erlangt, verhilft uns unsere wirksamsten und
dynamischsten Wege, um Kraft, Gleichgewicht in den Bewegungen und den wirtschaftlichsten Einsatz von Energie zu erreichen.
Denn nur dann kann man natürlich reagieren und es können gespeicherte Verhaltensmuster als natürliche Reaktion abgerufen werden.
Und durch das stetige konzentrierte üben kann man lernen seine Emotionen zu kontrollieren, was
wichtig ist, um in Stresssituationen zu bestehen.
Was bei der körperlichen und geistigen Entwicklung unabdingbar ist, ist das stetige Training mit den traditionellen Waffen, hier übt man sich korrekt im Stand, Ausdruck und prägt seinen Charakter um die nötige Präsenz im Kampf zu erlangen.
Und genau diese Erfahrungen, die man im Waffentraining macht, dieser Ausdruck der einen Budoka prägt ist es, der in
den Waffenlosen Techniken einfliesen muss.
Wir sollten nie vergessen, dass wir asiatische Kampfkünste betreiben und somit sollten wir auch versuchen deren
Philosophie zu verstehen.
Der Kern dieses Verstehens liegt im Geiste jedes einzelnen, doch so lange dieser nicht berührt wird, bleibt alles unsicher und oberflächlich.
Lernen ist definitiv nicht nur eine Form der Imitation, auch nicht die Fähigkeit, steifes Wissen anzusammeln und zu wiederholen.
Lernen ist ein kontinuierlicher Prozess der Entdeckung „EIN ENDLOSER PROZESS“.

„Wahrheit kann nicht verstanden werden, solange wir kein volles Verständnis über uns selbst und unseren Potentials haben“.
Bruce Lee

BUSHIDO, bezeichnet den Weg des Kriegers

KARA, heißt Leer, aber im Sinne von „den Geist frei machen“

SHIN, bedeutet sich mit ganzem Herzen einzulassen

KEI, bedeutet Respekt und Hochachtung untereinander

KEN, Gesundheit und Wohlbefinden (Achtung vor dem Leben)

WAZA, ist die Technik, die es gilt zu vervollkommnen

Ki, bedeutet Energie, Lebensenergie oder kosmische Energie, die Urkraft die es gilt in uns zu wecken.


„MUSO“
soll so gesehen, dies alles beinhalten.
Andreas Lorenz

 



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